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Projekte

Übersicht über aktuell von der EDEN-STIFTUNG geförderte Forschungsvorhaben

Ernährungsökologische Forschung an der Universität Gießen

Förderzeitraum: aktuell von 2016 bis 2018, vorherige Förderungen seit 1994
Fördersumme: 69.000 Euro im laufenden Projekt

Die Ernährungsökologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft über die Wechselwirkungen der Ernährung mit dem einzelnen Menschen, der Umwelt und der Gesellschaft. Anliegen der Ernährungsökologie ist es, realisierbare, zukunftsweisende Ernährungskonzepte zu entwickeln, die sich durch hohe Gesundheitsverträglichkeit, Umweltverträglichkeit und Sozialverträglichkeit auszeichnen. Die Grundkonzepte der Ernährungsökologie wurden in den 1980er-Jahren in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Claus Leitzmann entwickelt, erste Ideen entstammten studentischen Arbeitskreisen an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU).

Von 2003 bis 2009 hat die EDEN-STIFTUNG die Professur für Ernährungsökologie am Institut für Ernährungswissenschaft der JLU Gießen getragen. Seitdem wird die Arbeitsgruppe durch die Finanzierung einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin unterstützt. Dr. Kaja Schneider leitet die Arbeitsgruppe Ernährungsökologie.

Derzeit forscht die Arbeitsgruppe vor allem zu dem Schwerpunkt Prävention von Adipositas und ernährungsbedingten Erkrankungen.

Website der Arbeitsgruppe Ernährungsökologie
 

 

Studentischer Arbeitskreis Ernährungsökologie

Förderzeitraum: seit 1986
Fördersumme: ca. 1.000 Euro jährlich

Seit vielen Jahren unterstützt die EDEN-STIFTUNG den studentischen Arbeitskreis Ernährungsökologie an der JLU Gießen finanziell. Der Arbeitskreis wurde bereits 1986 gegründet und fußte auf verschiedenen studentischen Initiativen, die sich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigten. Mit Hilfe der Unterstützung der EDEN-STIFTUNG organisiert der Arbeitskreis unter anderem eine Vortragsreihe mit angesehenen Wissenschaftler(innen) zum Thema Ernährung und Nachhaltigkeit.

Im Jahr 2016 hat der Arbeitskreis sein 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Ein Alter, das nicht viele studentische Initiativen erreichen.

Website des studentischen Arbeitskreises Ernährungsökologie

 

Integrative Pädiatrie

Förderzeitraum: 2016 bis 2018
Fördersumme: 40.000 Euro

Am Marien-Krankenhaus in Landshut finanziert die EDEN-STIFTUNG eine halbe Stelle für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Integrative Pädiatrie. Dieses Projekt wurde von der Karl und Veronica Carstens-Stiftung initiiert, die wissenschaftliche Koordination liegt beim Lehrstuhl für Naturheilkunde der Universität Duisburg-Essen. Im Rahmen des Projektes soll die Möglichkeit der Implementierung komplementärmedizinischer Verfahren in die pädiatrische Routineversorgung überprüft werden. Zunächst soll der Fokus auf zwei Verfahren gelegt werden, die sowohl als vielversprechende Therapieoptionen für verschiedene Indikationen, als auch als gut vermittlungsfähige Selbsthilfestrategien angesehen werden: Die Fußreflexzonenmassage sowie Yoga-Übungen.

Die Studie zur Fußreflexzonenmassage ist als Pilot- und Machbarkeitsstudie konzipiert. Deshalb werden Patienten mit einer Altersspanne von 0 bis 10 Jahren mit verschiedenen möglichen Indikationen in die Studie eingeschlossen. Ziel ist es, die Effektivität der Intervention acht Wochen nach Klinikentlassung abzuschätzen.

Die Yoga-Studie fokussiert auf chronische Kopfschmerzen im Jugendalter. Es handelt sich um eine vier-armige Studie, in der nicht nur die Kinder an einer Yogaintervention teilnehmen sollen, sondern auch ein Elternteil das Yogaprogramm durchlaufen wird. Untersucht werden soll, ob eine Eltern-Kind-Intervention einen höheren Therapieerfolg verspricht als eine Einzelintervention.

Website der Carstens-Stiftung zum Projekt

 

Ernährung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (EBNE)

Förderzeitraum: 2016 bis 2018
Fördersumme: 40.000 Euro

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und die Arbeitsgruppe Nachhaltige Ernährung werden gemeinsam für ein Projekt zur "Ernährung und Bildung für nachhaltige Entwicklung" (EBNE) gefördert. Das übergeordnete Ziel des Projekts wird definiert als „Umfassende Ernährungsbildung zur Förderung der Transformation zu einer global nachhaltigen Gesellschaft. Das Projekt will die sehr unterschiedlichen Akteursgruppen in den Bereichen Ernährungswissenschaft, Umweltbildung und Entwicklungspolitik stärker miteinander vernetzen und deren jeweilige Potenziale fördern. Hierzu sollen spezifische Fortbildungen durchgeführt und "Bildungsstandards" erarbeitet werden, die in die Curricula der jeweiligen Bildungsbereiche einfließen sollen. Die Projektaktivitäten erfolgen vor allem national, aber auch international, im Rahmen globaler UN-Programme (zum Beispiel Weltaktionsprogramm BNE).

Website der Arbeitsgruppe Nachhaltige Ernährung

Die Auswirkungen des Ernährungsverhaltens und -systems werden in den Dimensionen Umwelt, Wirtschaft, Gesellschaft, Gesundheit und Kultur aufgezeigt – regional, national und weltweit.

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Videotrailer: Nachhaltigkeit in der Ernährung